Mich mal an einem japanischen Curry probiert – ohne Fertigsauce – und bisher relativ Japan-untypisch auch ohne Fleisch.
- Kartoffel, Karotten, Sellerie, Pastinake, Lauch geschnitten (Kartoffel geviertelt) und wie eine Gemüsesuppe in wenig Wasser (gerade so, das alles überdeckt war) 20 Minuten gekocht.
- Reis gewaschen und im Reiskocher aufgesetzt und gekocht.
- Kartoffelstärke in kaltem Wasser angerührt
- Butter mit einer geviertelten Zwiebel in der Pfanne angebraten und das Kartoffelstärkewasser langsam eingerührt.
- Curry-Pulver, etwas Thymian, Kreuzkümmel, Pfeffer, etwas Zucker (oder was Euch an Gewürzen sonst noch schmeckt) hinzugebeben
- Nach und nach von der Suppe etwas eingerührt (damit die Sauce nicht stockt, vorsicht!) und das Gemüse aus der Suppe dazugerührt.
- Zum abschmecken noch etwas Sojasauce und Tomatenmark dazugeben.
Reis, daneben die Sauce serviert. Außerdem noch einen Sojabohnen-Gurken-Salat, angemacht mit schwarzem Sesamöl, Pfeffer, Salz, Öl und Essig, sowie auf Wunsch etwas Zucker.
Das nächste Mal probiere ist vielleicht noch frische Frühlingszwiebel (oder kurz angebraten) darauf, ggf. Veggie-Hack wäre vielleicht auch interessant und auch mal anderes Gemüse, mehr Karotten, Gewürzvariationen, geriebenen Ingwer oder ähnliches… Bin gespannt, ob auch überhaupt bzw. oder was Ihr probiert :-)
Noch zur Info: Japanisches Curry ist milder und sahniger (bei mir durch Butter+Kartoffelstärke), als z.B. indisch und man kann durchaus sagen, dass in Japan Curry mit Reis, aka Kare Raisu („Curry Reisu“ ;) so beliebt ist, wie bei uns Spaghetti mit Tomatensauce / Hackfleischsauce.
Ideen hier gelesen und variiert:
Quelle: QoQa – Japanisches Curry mit Kartoffeln und Pilzen
Quelle: Japanisches Curry
Quelle: Karē Raisu! Japanisches Curry mit Jasminreis und Gurkensalat